Klettersteig

Ein Klettersteig ist ein mit Eisenleitern, Eisenstiften,

Klammern (als Trittstufen) und (Stahl-)Seilen gesicherter (versicherter)

Kletterweg am natürlichen oder künstlichen Fels. Früher wurden Felspassagen von

Wanderwegen mit Stahlseilen abgesichert. Daraus entwickelten sich mit der Zeit

Klettersteige, die immer schwierigere Routen für Nicht-Kletterer begehbar

machten. Heute hat sich das Begehen von Klettersteigen zu einer eigenen alpinen

Disziplin weiterentwickelt.

Das in einen Klettersteig eingebrachte Eisen dient

einerseits der Fortbewegung (zusätzliche Griffe und Tritte), andererseits der

Selbstsicherung mit einem sogenannten Klettersteigset. In schwierigen

Klettersteigen kann die Selbstsicherung zusätzlich auch durch einen

Seilschaftsverband ergänzt werden. Manche Kletterer versuchen, eine Route frei

zu klettern, indem sie das in den Steig eingebrachte Eisen lediglich zur

Sicherung und nicht zur Fortbewegung benutzen.

Die italienische Bezeichnung für Klettersteig ist Via

Ferrata (Plural: Vie Ferrate), was wörtlich Eisenweg bedeutet und den Charakter

gerade moderner Klettersteige sehr gut beschreibt. Die Bezeichnung Via Ferrata

wird nicht nur in Italien verwendet, sondern ist auch im deutschsprachigen Raum

und darüber hinaus in einigen anderen Ländern üblich.

Tegelbergsteig

Der Klettersteig ist schwerer als gedacht

Bilder

Walter am Tegelberghaus. Im Hintergrund der Forggen- und Bannwaldsee

Der Zustieg und die ersten Passagen sind gleich wie im Gelbe

Wand Steig.

Auf Höhe 1400 m steigt man die Leiter hoch, während im Gelbe

Wand Steig die Seilbrücke folgt.

Weiter oben trifft sich der Steig wieder an der Schulter.

Gemeinsam geht es den Schutzengelweg hinauf zum Tegelberghaus. Was für eine

Aussicht über das Schwangauer Land und die Ammergauer Alpen! Unten spiegelt der

Forggensee, drüben grüßt der Säuling. Herrlich.

Viel los heute. Hauptsaison. Regenperiode zuvor. 45 Min.

Anstehen zur Talabfahrt mit der Gondel habe ich nicht mal in meinen besten Skifahrzeiten hier erlebt.

Wer noch Zeit und Lust hat, kann den Branderschrofen (1880m)

in einer weiteren halben Stunde noch mitnehmen. Ein/zwei ungesicherte/leicht ausgesetzte Passagen sind dabei, ansonsten Schrofengelände im Gipfelaufbau. Als Alternative für den Abstieg bietet sich der Gelbe Wand Klettersteig oder der

Wanderweg über die Rohrkopfhütte an.

Aber trotz allem ist dieser Hotspot Tegelberg mit all seinen

Möglichkeiten ein Juwel in der Allgäuer Berglandschaft und immer wieder ein

Erlebnis.

Lechfall 180° Panorama

Video

Video zum Tegelbergklettersteig

Teaser Tegelberg

Tourenvideo Gelbe Wand Klettersteig

Gelbe Wand Klettersteig mit Besteigung des Branderschrofens.

Auf der Erwachsenenspielwiese Tegelberg gibt es neben dem

leichten Gelbe Wand Steig und dem schwierigen Fingersteig den mittelschwierigen

Tegelbergsteig. Knackiger Einstiegsteil, insbesondere die 1. Querung oberhalb der Leiter würde ich mangels Trittmöglichkeiten klar als C bis C/D einstufen

statt B/C. Wer hier Probleme hat sollte sich überlegen umzukehren, da diese Schwierigkeit beibehalten wird. Es gibt keinen Notausstieg im Steig. Viel Armkraft ist gefordert. Die Hauptschwierigkeiten liegen an den steilen Platten

. Wenn der Fels nass ist (und das war er, obwohl im Hochsommer 3 Tage regenfrei) hat man locker einen halben Schwierigkeitsgrat darüber.

Im Gegensatz zum Hindelanger-, Mindelheimer- und dem Salewa

Kletterseig auf den Iseler ist der Tegelbergsteig deutlich schwerer.

C-Steig ist nicht gleich C-Steig. Dieser hat 7 C-Stellen und geht über 2 Stunden, hat zum Teil äußerst seifige Felspassagen mit wenig Felstritten. Natürlich ist das anspruchsvoller und knackiger als ein C-Steig, der über 1 Stunde geht und nur 2 C-Stellen hat. Trotzdem bekommen beide die Kategorie "C".

Schwanensee 180° Panorama

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Hier das Topo des Steiges. Copyright: www.bergsteigen.com

Details

Schwierigkeit: C-D

Gehzeit: 5,5 Std

Distanz: 14 km

Höhenunterschied: 895 Hm

Höchster Punkt 1707 m

Tiefster Punkt 820 m

Einkehr: Tegelberghaus, Rohrkopfhütte

Ausgangspunkt: Talstation Tegelbergbahn, Schwangau

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360° Panoramakugel am Tegelberghaus

360° Panoramakugel bei St. Coloman mit Tegelberg, Säuling und Neuschwanstein

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Gelbe Wand Steig

Einsteiger Klettersteig auf den Tegelberg

Bilder

Hoch droben kurz vor dem Tegelberghaus.

Video

Hier geht's zum Tourenvideo. Der Name ist Programm: nur 100 Sekunden ;-) Versprochen

Hier geht's zuu einem weiteren Klettersteig. Mit Besteigung des Branderschrofens.

Der Tegelberg ist mittlerweile ein Mekka für den Bergsport.

In direkter Nachbarschaft zu Schloss Neuschwanstein mutet der Berg fast schon

Dolomitenartig an.

Hier gibt es gleich drei Klettersteige. Der

Übungsklettersteig Gelbe Wand, der mittelschwere Tegelbergsteig und der

schwierige Fünf Finger Steig.

Hinauf vom Parkplatz 4,- € parken in 1 Std. zum

Einseilplatz, dann in leichter Kletterei vorbei an Schautafeln zur Leiter. Hier

ist der Einstieg zum Tegelbergsteig. Weiter um die nächste Ecke zur Seilbrücke.

Ab hier steiler aufwärts auf 2 Riegeln vorbei am Wandbuch hinauf in die Scharte

zum Ausstieg. Hier trifft sich auch wieder die Route des Tegelbergsteigs. 1

Std.

Ab hier sehr steil in 1 h hinauf zum Tegelberghaus. Die

Aussicht belohnt unsere Mühen. Das Ostallgäu; der Königswinkel liegt

ausgebreitet zu unseren Füßen – all diese Seen: Forggensee, Hopfensee,

Bannwaldsee, Weißensee, Alpsee und der Schwanensee….

Steiler Abstieg zur Rohrkopfhütte. Hier haben wir uns ein

Bier verdient. Weiter hinab durch den dichten Tannenwald auf dem

Schutzengelsteig. 1 h.

Schöner Tag, heiß, viele Leute im Steig, es ist halt

Wochenende, aber trotzdem geil!

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Hier das Topo des Steiges. Copyright: www.bergsteigen.com

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Aggenstein - vom Tannheimer Tal

Aggenstein - vom Tannheimer Tal

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1987 m. So hoch ist der Aggenstein. Leitbild im Allgäu. Hausberg von Pfronten. Gerade richtig für eine schöne Herbst-Bergtour. Die Hütte hatte auch noch offen.

 

Video

 

Südseitige Besteigung vom Tannheimer Tal (Österreich). Von Enge bei Grän über die Bad Kissinger Hütte auf den Aggenstein.

 

 

 

Der Aggenstein ist ein markanter Berg, direkt an der Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Die Tour von Grän aus führt auf der Südseite auf den schönen Felsenberg, an dem sich auch Klettertouren befinden. Das letzte Stück zum Gipfel ist wie ein Klettersteig mit Ketten abgesichert.

 

Von Pfronten aus wäre der Gipfel des Aggensteins mit Hilfe der Breitenberg-Sesselbahn und dem kürzeren Zustieg über die Nordseite wesentlich einfach erreichbar. Die hier beschriebene Tour von Süden aus ist jedoch wesentlich schöner und sonniger, aber halt auch anstrengender. Die Südseite des Berges ist vor allem im Frühjahr und Herbst sehr oft schneefrei und daher ein guter Tipp für eine Wanderung vor und nach der Hauptsaison.

 

 In diesen Jahreszeiten ist der Berg dann auch nicht ganz so mit Touristen überlaufen, welche die bequeme Breitenberg-Bahn von Pfronten aus nutzen. Der kurze felsige Gipfelanstieg ist mit einer dicken Kette durchgehend wie ein Klettersteig abgesichert. Die Tour ist daher auch in den Klettersteigführern aufgelistet. Die Schwierigkeit ist für einen Klettersteig eher leicht, aber wer den Gipfel ganz besteigen will, sollte in felsigem Gelände geübt, trittsicher und schwindelfrei sein.

 

 

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Hier gibt es ein prächtiges 360° Rundum-Kugel-Panorama

Und hier ein 180° Panorama


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Heilbronner Weg

Heilbronner Weg über den Allgäuer Hauptkamm

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Quer über den Allgäuer Hauptkamm. Mal Wanderung, dann Bergtour, dann wieder Klettersteig.

 

Video

 

Von der Rappenseehütte zur Kemptner Hütte.

Der Heilbronner Höhenweg ist sicherlich das Bergsteiger Highlight in den Allgäuer Alpen. Schroff, ausgesetzt und vielerorts stahlseilversichert führt der Höhenweg zunächst eingebettet im Fels, später hauptsächlich direkt auf dem Grat des zentralen Allgäuer Hauptkammes und damit über einige der höchsten Berge in den Allgäuer Alpen. Bei guten Sichtverhältnissen sind traumhafte und für manchen sicherlich demütige Ausblicke auf hunderte von Alpengipfeln garantiert!

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Jubiläumsklettersteig Lehner Wasserfall

Klettersteig Lehner Wasserfall im Ötztal

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Luft unter den Füßen :-)

 

Video

 

Hier das Video zum Klettersteig.

Lehner Wasserfall Klettersteig: Der Jubiläums-Klettersteig zählt zu den schönsten Klettersteigen Tirols. Die eindrucksvolle Steiganlage im Nahbereich eines hohen Wasserfalls ist geschickt angelegt und bietet fast immer einen hautnahen Blick auf die hinabstürzenden Fluten. Ideal zum Einstieg in die Saison - und natürlich schon schneefrei

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Stuibenfall Klettersteig

Klettersteig Stuibenfall im Ötztal

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Luft unter den Füßen :-)

 

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Hier das Video zum Klettersteig.

Der Ötztal - Klettersteig Stuibenfall in Umhausen-Niederthai mit 450m Kletterlänge verlangt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Der Klettersteig führt den ersten Teil entlang der Felswand von Niederthai bis zu einem kleinen Rastplatz unterhalb einem Felsvorsprung. Nach dem „Rastplatz" klettert man direkt an der linken Seite des Stuibenfalls bis zum Ausstieg. Hier haben wagemutige die Möglichkeit auf einem Drahtseil den „Stuiben" zu überqueren. Man sieht den 159m hohen Wasserfall aus einer anderen Perspektive. Die leichte Variante führt an der linken Seite zum Ausstieg.

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Watzmann

Watzmann 2713 m

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Das solide geflochtete Stahlseil weist uns den Weg auf dem Grat.

 

Video

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Eine der schönsten Touren in den Ostalpen. Der Watzmann ist mit 2713 Metern der zweit-höchste Berg Deutschlands und hat drei Gipfel (Hocheck - Mittelspitze - Südspitze), die überschritten werden. Der Anstieg verläuft meist im Bereich des fast 3 Kilometer langen Grates, der vom Watzmannhaus bis zur Südspitze reicht. Im Osten lockt der Blick hinunter zum Königsee nach St. Bartholomä und in der Ostwand - eine der größten Wände der Ostalpen - blinzelt das orange Biwak herauf. Im Westen sieht man das lange Wimbachtal, das man beim Abstieg dann durchwandert und den mächtigen Hochkalter. Endlich am Gipfel tut sich ein fantastisches Panorama auf, dies reicht vom Chiemsee bis zum Großglockner. Eines sollte dem Begeher aber bewusst sein - die Tour ist anspruchsvoll und sehr, sehr lang, gerade deshalb wird sie aber auch zum unvergesslichen Erlebnis. Die Klettersteigpassagen sind nie besonders schwierig, jedoch größtenteils ordentlich ausgesetzt.

 

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Mindelheimer Klettersteig

Überschreitung der Schafalpenköpfe

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Die berühmte liegende Leiter mit Tiefblicken hinab zur Fiderepaßhütte.

 

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Der Mindelheimer Klettersteig verläuft in interessanter Routenführung - meist exakt an der deutsch-österreichischen Grenze - über den wild zerklüfteten Gipfelgrat der drei Schafalpenköpfe. Der 1975 errichtete Klettersteig lässt aufgrund seiner interessanten und abwechslungsreichen Passagen auch verwöhnte Klettersteiggeher auf ihre Rechnung kommen. Die tolle Aussicht und die anregend ausgesetzten Einzelstellen lassen eine Begehung zu einer alpin angehauchten Bergtour werden. Da der Klettersteig sehr beliebt ist und in beiden Richtungen begangen wird, ist untertags mit starkem Gegenverkehr zu rechnen.

 

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Mittenwalder Klettersteig

Mittenwalder Höhenweg (Klettersteig)

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Hoch über dem Geigenbauerdorf Mittenwald

 

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Der Mittenwalder Klettersteig zählt zu den Klassikern. Die Steiganlage mit dem fantastischen Panorama ist sehr beliebt.
Der Klettersteig selbst ist bestens gepflegt. Bei gutem Wetter eignet er sich auch für Anfänger und Kinder. Bei den Kleinen sollte man aber die Kondition nicht überfordern und an den langen Abstieg denken.
Bei schlechten Verhältnissen wie Regen, Gewitter oder Schnee und Eis wird die Steiganlage extrem schwierig!

 

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Salewa Klettersteig Oberjoch

Salewa-Klettersteig

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Der Iseler-Gipfel

 

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Der Salewa-Klettersteig ist ein klassischer "Familien-Klettersteig" im mittleren Schwierigkeitsbereich, bei dem der "nicht klettersteigende" Familienteil gemütlich über den Wanderweg zum Gipfel aufsteigen kann - oben trifft man sich und genießt gemeinsam den fantastischen Ausblick in die Allgäuer Alpen.
Der Klettersteig, Abschnitt I, folgt einer logischen Linie von Bändern und Steilstufen zum Gipfel Iseler. Im Mittelteil erwarten die Klettersteiggeher zwei Steilstufen, mit der sogenannten Schlüsselstelle "Bergführerplatte".
Der Abschnitt II führt, leicht absteigend, vom Iselergipfel zur Iselerscharte. Auf dem Panoramaweg nach Osten, folgt in ca. 10 Minuten Gehzeit der Einstieg zur Fortsetzung des Klettersteigs. Parallel zum Berggrat geht der Abschnitt III übers „Gemsband“, kurz durch ein Gehstück unterbrochen, durchs „Kanonenrohr“ und zum Ausstieg auf den Kühgundkopf.

 

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Friedberger Klettersteig

Friedberger Klettersteig

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In der Scharte zwischen dem Schartschrofen und der Roten Flüh.

 

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Leichter Einsteigerklettersteig. Vom Schartschrofen (nach angenehmer Benutzung der Bahn) leider im Abstieg manchmal unangenehm in eine schottrige Rinne. Überstieg auf Grat = Schlüsselstelle. Der weitere Anstieg auf die Rote Flüh (hochalpin, jedoch deutlich leichter-abgesehen von ein paar ungesicherten Stellen) entschädigt so sehr, dass er daraus eine der schönsten Touren im Allgäu zaubert. Abstieg von Rote Flüh in Judenscharte durch Seilgeländer total entschärft. Eine grandiose Bergfahrt.

 

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Zugspitze

Zugspitze 2965 m - über das Höllental

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hier geht's zur Tour auf Outdooractive

Garmisch, Hammersbach, Höllentalklamm, Höllentalangerhütte, Leiter, Brett, Gletscher, Übergang (Schlüsselstelle), Gipfel.

 

Aufstieg 2263 Hm

7 Stunden 50 Minuten

 

Diese Tour ist ein Mythos. Eine Bergtour. Sehr sehr abwechslungsreich und anspruchsvoll.


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Marmolada

Marmolada 3344 m - Punta Penia -  die Königin der Dolomiten

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Der bereits vor dem Ersten Weltkrieg erbaute Westgrat-Klettersteig auf die Marmolada ist unbestritten der populärste Weg auf den höchsten Gipfel der Dolomiten. Die Tour beschert eine Fülle faszinierender Eindrücke.

 

900 Hm

5 Std 42 Min


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