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E5 sechste Etappe

Von der Martin-Busch-Hütte über die Similaunhütte  nach Meran

Bilder

Für viele Wanderer ist die Überquerung des Alpenbogens ein

lange gehegter Traum. Von Tal zu Tal und von Gipfel zu Gipfel . Die

Alpenüberquerung führt in sechs Tagen entlang des bekanntesten und beliebtesten Abschnittes von Oberstdorf nach Meran.

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Ich bin nicht mit dabei L

Meine Gruppe startet um 05:00 Uhr. Sie besteigen den Similaun.

Krankheitsbedingt lasse ich diesen aus und wandere gegen 08:00 los.

Durch das breite, einsame Hochtal entlang des

Niederjochbachs anfangs auf breitem Pfad, später durch eine felsendurchsetzte

Zone. Vorbei am Abzweig zur Fundstelle von Ötzi ins Hauslabjoch.

Dann kommt der höchsten Punkt: die Similaunhütte auf 3006 m.

Es ist stürmisch. Die Luft ist merklich dünn. Drüber schaut schon Italien

herauf. Nach einer Kaffeepause gehen wir vom Niederjoch gemeinsam anfangs steil

und luftig – auf jeden Fall stahlseilgesichert hinunter ins Schnalstal. Krass.

Die Wolken drücken ins Hochtal und verschlucken uns. Die Vorboten der angekündigten

Kaltfront. Wir tauchen ein ins Nebelmeer. Pause am Druidenplatz. Die Steinwüste

wird durch die Almmatten des Tisentals getauscht. Plötzlich taucht eine Kuh

auf, welche sich als sehr anhänglich herausstellt. Die schleckt uns die in

dieser Woche gebildeten Salzkristalle an Jacke und Hose weg.

Man merkt, dass wir im Vinschgau sind, denn überall sind Bewässerungssysteme

der Waalwege/Waalbauern entlang des Lauterbachs zusehen. Den Lerchenwald nehmen

wir im Nebel kaum wahr.

Dann erreichen wir den Tiesenhof (1824m). Geschafft. Die

Alpen sind überquert! Toll!

Am Gartentörchen (der Eingang zur Zivilisation) bekommen wir

alle ein shakehand vom Bergführer persönlich. Er lobt unsere Ausdauer und die

Bewältigung einer anspruchsvollen Woche unter widrigen (Schnee-)Verhältnissen.

Danke . J

Wir trinken ein Siegerbier. Dann holen uns die Kleinbusse am

Vernagtstausee ab und fahren uns in die quirlige Stadt Meran. Unser Hotel im

Zentrum gelegen Hotel Europa Splended im Jugendstil präsentiert sich uns galant

und charmant. Wow, was für ein Luxus. Kulturschock. Auf den Schrecken hin

dusche ich erstmal eine halbe Stunde….

Wer einzeln geht, dem sei empfohlen nach Meran in 1-2 Tagen

über den Meraner Höhenweg zu Fuß zu erwandern.

Nach einem Siegerwhiskey (Jamsen 12J, Speyside), welchen ich

eine ganze Woche mit mir rumgeschleppt habe erkunde ich die weltberühmten Lauben

und suche erstmal eine Apotheke auf. Hust hust, schnupf, röchel…

Für die morgige Heimfahrt hole ich mir noch Schüttelbrot und

Parmesanwürfel. Lecker.

Ein 5-Gänge Abendessen rundet den Tag ab. Ich werde heute aber

nicht mehr alt.

Nach einem Frühstücksbuffet, welches keine Wünsche offen

lässt, shutteln wir über den Reschenpass zurück ins Allgäu nach Kempten. Hier

steigen wir in unterschiedliche Züge und zerstreuen uns wieder auf Deutschland.

Was für eine Tourenwoche. Wow. Hat Spaß gemacht.

Der E5 im Kernstück zwischen Oberstdorf und Meran bietet

eine Ideale Steigerung Tag für Tag. Momentan schein die Überschreitung jedoch

eine Modeerscheinung zu sein. Man benötigt „nur“ eine Woche für die

Alpenüberschreitung. Wenn man genauer hinschaut, bist du aber noch lange nicht

drüber, sondern hast lediglich kein Gebirge mehr im Weg auf dem Weg zum Meer.

Es sind noch gut 200 km.

Gruppen sind natürlich auf Hütten gern gesehen. Kommen Sie

doch bei jedem Wetter und nehmen die Halbpension. Mittlerweile weichen auch

einige Gruppen auf andere Hütten (beispielsweise auf die Hanauer Hütte) aus.

Hier gibt es eben auch den leichteren Übergang.

Ein Tipp: man kann auch die Taktik verfolgen im Tal

übernachten. Neben dem Komfort von guten Betten, warmen duschen bietet es auch

preisliche Vorteile. Danke dass ihr dabei wart.

Panoramen Karten Webcams

Webcam Schwarze Schneid / Sölden / Ötztal

Höhenprofil

Details

Schwierigkeit: schwer (bedingt durch den Schneefall)

Gehzeit: 6 Tage

Distanz: 85 km

Höhenunterschied: 9500 Hm

Routenführung: Oberstdorf

– Kemptner Hütte – Holzgau – Memminger Hütte – Zams – Braunschweiger Hütte –

Schwarze Schneid – Tiefenbachferner – Vent – Martin-Busch-Hütte – Similaunhütte

– Vernagt-Stausee

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E5 fünfte Etappe

Von der Braunschweiger  zum Tiefenbachferner über den Höhenweg nach Vent. Anstieg zur Martin Busch Hütte

Bilder

Für viele Wanderer ist die Überquerung des Alpenbogens ein

lange gehegter Traum. Von Tal zu Tal und von Gipfel zu Gipfel . Die

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Marmeladenbrot und Bergkäse. Das passt gut zusammen. Die

Power benötigen wir auch. Heute steht eine der längsten und anspruchsvollsten

Etappen an. Die Sonne scheint auf den Neuschnee.

07:30 Abmarsch. Wir wählen bedingt durch die Schneelage die

einfachere Route über das Rettenbachjoch. Vorbei am Hüttensee geht es steinig

hinauf. In den Felsen sind einige Passagen Drahtseilversichert. Gegen 08:30

kommen wir im Skigebiet Sölden an der Schwarzen Schneid an. Lustig, hier war

ich schon oft Skifahren, heute bin ich hergelaufen.

Eine Webcam dokumentiert unsere Ankunft. Kann man sich

später im Archiv von Panomax anschauen J

Wir fahren mit der Gondel ein Stück hinunter. Ab hier geht

es mit einem Kleinbus vom Rettenbachferner hinüber zum Tiefenbachferner. Der

Rosi-Mittermaier-Tunnel ist für Fußgänger gesperrt.

Drüben startet der laaaange Panoramahöhenweg nach Vent.

Anfangs müssen wir spuren, später taut der Schnee weg. Was für eine Aussicht auf

die Ötztaler Bergwelt. Am Horizont bestimmt der Similaun die Szenerie. Wow!

An der steinschlaggefährdeten Passagen kollern auch

ordentlich die Steine durchs Bild. Hier gilt es im 10 Meter Abstand zügig ohne stehen

bleiben das Feld zu queren.

So ungewohnt: Es schein die Sonne. Aber der Wind geht

ordentlich, also machen wir am Weißkar nur eine kurze Pause im Stehen. Über uns

thront der Weiße Kogel und beobachtet uns, wie wir BIFI und Sportriegel

verschlingen. Weiter über Schutt und Blöcke. Die Typischen Granitfelsen mit den

charakteristischen grünen Moosen

bestimmen die Szenerie.

Ein Schaf begleitet uns kurz darauf ganz zutraulich entlang

des Weges. Wenig später sehen wir warum: Ihr Junges ist abgestürzt und in einem

kleinen Bachlauf ertrunken. Die Transhumanz ist hier stark ausgeprägt. Zu

tausenden werden Schafe im Frühsommer über die Gletscher aus Südtirol (Italien)

auf die Hochflächen von Tirol (Österreich) getrieben. Zum Herbst hin geht es

wieder zurück in südliche Stallungen.

Irgendwann geht es dann endlich bergab. Wir verlassen die

grandiose Szenerie der dominierenden Talleitspitze. Ramol, Vernagt und Wildspitze

liegen in der Luft. Gegen Mittag erreichen wir das Bergsteigerdorf Vent.

Mittagspause. Tiroler Speckknödelsuppe. Meine Erkältung bricht voll durch.

Nun folgt ein 2,5 Std Aufstieg zur Martin Busch-Hütte.

Anfangs am Skilift hoch, dann ein schöner breiter Weg gemächlich hinein ins Niedertal.

Dann folgen wir der Umgehung linksseitig der über den Gletscherbach (wegen

eines Bergsturzes) über eine Brücke (neu seit Mitte August 2016). Hier und da

spitzen die Gletscher des Diemkogels und der Mutmalsspitze mit ihren

bedrohlichen Spalten von oben auf uns herunter.

Ich schleppe mich die letzten Meter und muss im Schuhraum

(neben den frivolen roten Stiefel) erst mal 10 Minuten hinsitzen.

Lagerbezug. Nette kleine 4er Zimmer mit Waschbecken. Schweinsbarten

zum Abendessen ist super, während der warmer Almdudler furchtbar schmeckt.

Panoramen Karten Webcams

Webcam Schwarze Schneid / Sölden / Ötztal

Höhenprofil

Details

Schwierigkeit: schwer (bedingt durch den Schneefall)

Gehzeit: 6 Tage

Distanz: 85 km

Höhenunterschied: 9500 Hm

Routenführung: Oberstdorf

– Kemptner Hütte – Holzgau – Memminger Hütte – Zams – Braunschweiger Hütte –

Schwarze Schneid – Tiefenbachferner – Vent – Martin-Busch-Hütte – Similaunhütte

– Vernagt-Stausee

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E5 vierte Etappe

Von Imst ins Pitztal. Von dort Aufstieg in die Gletscherwelt zur Braunschweiger Hütte

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Dauerregen. Ausschlafen. Halsweh. Ein Krisenbeschluß lässt

uns den Venetberg auslassen. Gemütlich geniessen wir ein Hotel-Frühstücksbuffet

mit aller Zeit der Welt. Am Spätvormittag fahren wir nach Mittelberg ins

Hintere Talschluß des Pitztales.

Dort laufen wir –ihr ahnt es schon – im Regen los. Nach 1

Std erreichen wir Gletscherstube. Nach einer Kürbissuppe und dem Verstauen der

Rucksäcke auf der Materialseilbahn geht es über den anspruchsvollen Jägersteig

entlang des Wasserfalls hinauf am Gletschertor vorbei. Ab und zu helfen

Drahtseile über unwegsambare Passsagen, weiter oben geht es ein Stück auf dem Fahrweg

(besser gesagt der umstrittene Notweg aus dem Gletscherskigebiet), bevor wieder

ein schmaler Pfad (manchmal ausgesetzt) in die Felsen abzweigt. Der Regen geht

in Schnee über. Er bleibt liegen. Es wird mühsam, sich einen Weg zu bahnen. Der

Aufstieg zieht sich. Durch den Nebel taucht die Braunschweiger Hütte auf. Aber

es dauert noch gefühlte 3 Ewigkeiten bis wir diese endlich erreichen. Was für

ein Kraftakt. Alle sind erleichtert. Endlich oben. Lager beziehen. Waschen.

Warmes Holunderskiwasser mit Zitrone. Yammi. Schöne Zum Abendessen gibt es Pellkartoffeln

mit Quark und Gemüse. Das ist echt lecker und eine willkommene Abwechslung zu

den üblichen Hüttenverpflegungen. Es schneit sich derweil ein. Heute ist die

höchste Nächtigung auf unserer Tour (27xx m). Ein stattliches Schutzhaus.

Modern und gemütlich. Bettruhe um 21:00. Ich schnarche, weil ich mittlerweile

eine fette Erkältung mit mir herum schleppe.

Panoramen Karten Webcams

Webcam Schwarze Schneid / Sölden / Ötztal

Höhenprofil

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Schwierigkeit: schwer (bedingt durch den Schneefall)

Gehzeit: 6 Tage

Distanz: 85 km

Höhenunterschied: 9500 Hm

Routenführung: Oberstdorf

– Kemptner Hütte – Holzgau – Memminger Hütte – Zams – Braunschweiger Hütte –

Schwarze Schneid – Tiefenbachferner – Vent – Martin-Busch-Hütte – Similaunhütte

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E5 dritte Etappe

Von der Memminger Hütte über die Seescharte hinunter durchs Zamser Loch ins Inntal

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Ich hab geschnarcht. Sagen zumindest die anderen. Muss wohl

ein bisschen lauter gewesen sein, denn sie waren schon ziemlich sauer. Ich soll

noch den Grund dafür erfahren. Frühstücksbuffet. Losgehen um 07.30 hat sich

bewährt. Heute steht die erste Bewährungsprobe auf dem Programm. Endlich haben

wir mal schöne Sicht und können all die schönen Berge um uns herum bewundern.

Die Sonne strahlt die Gipfel in tiefem Orange an. Das ganze spieglt sich im

Seewissee.

Der Pfad wird steiler. Über ein Felsenband, dann ebenfalls

teil hinauf über die Geröllfelder ziehen wir zur Seescharte empor. Mehr und

mehr Schnee liegt in der Spur. Die letzten Meter sind Drahtseilgesichert. Der

Durchstieg hat etwas magisches. Südseitig scheint die Sonne ins Inntal, das

Gelände hat dadurch viel weniger Schnee eingelagert. Gut. In der Ferne steht

die kühne Silberspitze. Irgendwie kommen wir uns wie die Hobbits auf der

Wanderung zu Smaugs Einöde vor.

Pause. Fotos. Den letzten selbstgeschleppten Apfel. Zuerst

steiler im Zick-Zack hinab. Über ein paar Felsen dann kommen wir in ein

latschenkieferfeld, welches gegen Ende wieder steiler wird. Der Zwergführer

ermahnt uns zu Aufmerksamkeit.

An der Unterlochalmhütte stärken wir uns mit einer Brotzeit.

Entlang des Lochbaches steigen wir Endlos und teilweise ausgesetzt ins Zamser

Loch ab. Teilweise kommt Brenta-feeling auf. Wir biegen um die Ecke und haben

vom 2000-Abstieg die letzten 350 vor uns. Unten angekommen können wir unsere

geschundenen Leiber mit kühlem Quellwasser benetzen. Das tut gut. Die heutige

Unterkunft liegt im Tal (bei Imst). Wir Genießen den Luxus von Zweibettzimmern

und duschen. Morgen ist Dauerregen angesagt. 2 Bergketten haben wir

bereits überquert.

Panoramen Karten Webcams

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Schwierigkeit: schwer (bedingt durch den Schneefall)

Gehzeit: 6 Tage

Distanz: 85 km

Höhenunterschied: 9500 Hm

Routenführung: Oberstdorf

– Kemptner Hütte – Holzgau – Memminger Hütte – Zams – Braunschweiger Hütte –

Schwarze Schneid – Tiefenbachferner – Vent – Martin-Busch-Hütte – Similaunhütte

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E5 Zweite Etappe

Von der Kemptner Hütte über Holzgau hinauf zur Memminger Hütte

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Für viele Wanderer ist die Überquerung des Alpenbogens ein

lange gehegter Traum. Von Tal zu Tal und von Gipfel zu Gipfel . Die

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Draussen ist es weiß. Es hat geschneit. Ein mulmiges Gefühl

beschleicht uns. Frühstück.

Abmarsch um 07:30 Uhr. Hinauf ins Mädelejoch 1973 m. Wir

verlassen Deutschland und tauchen ein nach Tirol in Form des Höhenbachtals. Schnee

und später leichter Regen begleiten uns. Es sind einige Gruppen unterwegs.

Zweimal kommt es zu leichten Stauungen. Die Roßgumpenalm lassen wir rechts

liegen und kommen zum Simswasserfall. Unten angekommen entscheiden wir uns für

die Wegvariante über die Seilhängebrücke. Mit ihren 200 Metern Spannweite eine

ganz schön wackelige Angelegenheit.

Wir erreichen Holzgau im Lechtal zur Mittagszeit und kehren

ein. Spaghetti Bolognese. Ein Hüttentaxi bringt uns zur Materialseilbahn der Memminger

Hütte in Madau.

Über den Passeierbach treten wir mit Gepäck den Aufstieg an.

Der Bergführer will uns unter Vollbelastung testen. Es geht steil bergauf durch

rutschige Latschenfelder. Im weitläufigen Wiesengelände oberhalb bestaunen wir

neben einem Wasserfall auch Gemsen und Murmeltiere. Eine weitere Steilstufe gilt

es zu überwinden. Dann erreichen wir die Schneegrenze. Der Kessel der Memminger

Hütte ist atemberaubend. Das finden die Steinböcke oben am Seekogel auch.

Abklatschen. Einchecken. Gemütliche Lager. Nett eingerichtet. Vom schlechten

Ruf des Hüttenwirtes können wir nichts spüren. Alles gut.

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Höhenprofil

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Schwierigkeit: schwer (bedingt durch den Schneefall)

Gehzeit: 6 Tage

Distanz: 85 km

Höhenunterschied: 9500 Hm

Routenführung: Oberstdorf

– Kemptner Hütte – Holzgau – Memminger Hütte – Zams – Braunschweiger Hütte –

Schwarze Schneid – Tiefenbachferner – Vent – Martin-Busch-Hütte – Similaunhütte

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100seconds

why.

Das Internet ist sehr schnelllebig. Vor allem Facebook. Ich produziere mit viel Aufwand ein Videos. In Facebook poste ich diese und kann zusehen, wie es nach 20 Minuten für immer in den Untiefen der Vergangenheit verschwindet. Das möchte ich nicht.

 

Zudem nimmt sich der Leser nicht mehr 5 Minuten Zeit, ein solches Kurzvideo bis zu Ende zu schauen.

 

das.will.ich.ändern.

 

what.

 

Ich möchte einen wertigen Platz für all die Touren-Videos schaffen. So entsteht eine Tourendatenbank mit dem Regions-Schwerpunkt Allgäu.

Meine Herausforderung dabei ist es, die filmischen Bergtouren nicht länger als 100 Sekunden dauern zu lassen - ok, ok: zzgl. Vorspann und Abspann ;-)

Darüber hinaus biete ich zu jeder Tour noch Bilder, kompakte Toureninformationen, Kartenausschnitte und Panoramen an.

Hochwertig.

 

 

who.

griaß di

Wir sind Walter und Vroni. Vroni kommt aus Australien. Walter aus Württemberg. Wir wandern immer gerne in Christo's Rucksack mit und posieren dann auf den Gipfelbildern...

Ich bin Christo Hutschel und wohne seit 5 Jahren in meiner Wahlheimat: dem schönen Allgäu. Meine Freizeit verbringe ich fast ausschließlich in den Bergen. Ich bin passionierter Bergsportler (Klettersteige, Wandern, Bergtouren, Mountainbiketouren, Schneeschuh, Rodel, Ski und neuerdings auch Skitouren).

Ich liebe das Videofilmen. Also habe ich beides kombiniert. Seit einiger Zeit habe ich die Luftaufnahmen für mich entdeckt und diese konsequent in meine Filme eingebunden. Das tut ihnen gut, aber seht selbst. :-)

 

Viel Spaß auf meinen Seiten. Über ein Feedback würde ich mich freuen.


social.


Neben dieser Homepage habe ich verschiedene Social-Auftritte:

  • klettersteig24
  • allgäuer augenweiden
  • 100seconds
  • allgäupixel

Schaut mal rein. Wird mich freuen.

 

pfiats eich!

Euer Christo