Bergwandern

Das Bergwandern ist die Wanderung auf Bergwegen in Gebirgsgelände. Beim Bergwandern

wird im Gegensatz zum Bergsteigen komplett auf eine Partnersicherung

verzichtet, jeder Bergwanderer muss das Gelände – auch bei allfälligem Klettern

– allein beherrschen.

Man teilt die Strecken beim Bergwandern grob anhand der Schwierigkeiten in Talwanderung

(gelb markierter Weg), Bergwanderung (weiß-rot-weiß markierter Weg) und

Alpinwanderung (weiß-blau-weiß markierter Weg) ein. Ähnelt die Talwanderung

abgesehen von den gebirgsgeländetypischen Bodenverhältnissen noch dem normalen

Wandern ohne größere Höhenunterschiede, so beginnt die Bergwanderung dort, wo

der Weg sich am Berghang befindet. Von Alpinwanderung spricht man, ganz grob,

wenn überwiegend keine Wegspur mehr vorhanden ist. Bei Alpinwanderungen nennt

man den Bergwanderer auch Berggänger (in Abgrenzung zum Bergsteiger) oder

Alpinist, den Weg Alpine Route. Typischerweise sind von der Talwanderung hin

zur Alpinwanderung die Wege schlechter ausgezeichnet und ausgebaut bzw.

verschwinden ganz, die Höhen nehmen zu, Gletscher, Eis, Geröllfelder und heikle

Wiesenhänge kommen hinzu und die Strecke stellt insgesamt zunehmend größere

Anforderungen an Erfahrung, Ausdauer, Ausrüstung und Orientierungsvermögen.

Bergwandern wird zur Gratwanderung, wenn sie in größerer Höhe ohne starke

Höhenunterschiede verläuft und das Gelände auf beiden Seiten abfällt. Trotz der

Differenzierung zum Bergsteigen und Klettern enthalten viele Strecken mit

höherem Schwierigkeitsgrad auch Bergsteige- und Kletterpassagen, so dass die

Übergänge fließend sein können. Entgegen allgemeiner Annahme stellen die schwierigeren

Alpinwanderwege bereits höhere Anforderungen als leichte Hochtouren.

E5 sechste Etappe

Von der Martin-Busch-Hütte über die Similaunhütte  nach Meran

Bilder

Für viele Wanderer ist die Überquerung des Alpenbogens ein

lange gehegter Traum. Von Tal zu Tal und von Gipfel zu Gipfel . Die

Alpenüberquerung führt in sechs Tagen entlang des bekanntesten und beliebtesten Abschnittes von Oberstdorf nach Meran.

Vlog

E5 - der Trailer

E5 - der Teaser

E5 - der Film

E5 - das Packvideo

Download
Packliste für den E5
Alles was du wirklich benötigst, aber kein Gramm zuviel ;-)
Packliste E5.pdf
Adobe Acrobat Dokument 411.9 KB

Blog

Ich bin nicht mit dabei L

Meine Gruppe startet um 05:00 Uhr. Sie besteigen den Similaun.

Krankheitsbedingt lasse ich diesen aus und wandere gegen 08:00 los.

Durch das breite, einsame Hochtal entlang des

Niederjochbachs anfangs auf breitem Pfad, später durch eine felsendurchsetzte

Zone. Vorbei am Abzweig zur Fundstelle von Ötzi ins Hauslabjoch.

Dann kommt der höchsten Punkt: die Similaunhütte auf 3006 m.

Es ist stürmisch. Die Luft ist merklich dünn. Drüber schaut schon Italien

herauf. Nach einer Kaffeepause gehen wir vom Niederjoch gemeinsam anfangs steil

und luftig – auf jeden Fall stahlseilgesichert hinunter ins Schnalstal. Krass.

Die Wolken drücken ins Hochtal und verschlucken uns. Die Vorboten der angekündigten

Kaltfront. Wir tauchen ein ins Nebelmeer. Pause am Druidenplatz. Die Steinwüste

wird durch die Almmatten des Tisentals getauscht. Plötzlich taucht eine Kuh

auf, welche sich als sehr anhänglich herausstellt. Die schleckt uns die in

dieser Woche gebildeten Salzkristalle an Jacke und Hose weg.

Man merkt, dass wir im Vinschgau sind, denn überall sind Bewässerungssysteme

der Waalwege/Waalbauern entlang des Lauterbachs zusehen. Den Lerchenwald nehmen

wir im Nebel kaum wahr.

Dann erreichen wir den Tiesenhof (1824m). Geschafft. Die

Alpen sind überquert! Toll!

Am Gartentörchen (der Eingang zur Zivilisation) bekommen wir

alle ein shakehand vom Bergführer persönlich. Er lobt unsere Ausdauer und die

Bewältigung einer anspruchsvollen Woche unter widrigen (Schnee-)Verhältnissen.

Danke . J

Wir trinken ein Siegerbier. Dann holen uns die Kleinbusse am

Vernagtstausee ab und fahren uns in die quirlige Stadt Meran. Unser Hotel im

Zentrum gelegen Hotel Europa Splended im Jugendstil präsentiert sich uns galant

und charmant. Wow, was für ein Luxus. Kulturschock. Auf den Schrecken hin

dusche ich erstmal eine halbe Stunde….

Wer einzeln geht, dem sei empfohlen nach Meran in 1-2 Tagen

über den Meraner Höhenweg zu Fuß zu erwandern.

Nach einem Siegerwhiskey (Jamsen 12J, Speyside), welchen ich

eine ganze Woche mit mir rumgeschleppt habe erkunde ich die weltberühmten Lauben

und suche erstmal eine Apotheke auf. Hust hust, schnupf, röchel…

Für die morgige Heimfahrt hole ich mir noch Schüttelbrot und

Parmesanwürfel. Lecker.

Ein 5-Gänge Abendessen rundet den Tag ab. Ich werde heute aber

nicht mehr alt.

Nach einem Frühstücksbuffet, welches keine Wünsche offen

lässt, shutteln wir über den Reschenpass zurück ins Allgäu nach Kempten. Hier

steigen wir in unterschiedliche Züge und zerstreuen uns wieder auf Deutschland.

Was für eine Tourenwoche. Wow. Hat Spaß gemacht.

Der E5 im Kernstück zwischen Oberstdorf und Meran bietet

eine Ideale Steigerung Tag für Tag. Momentan schein die Überschreitung jedoch

eine Modeerscheinung zu sein. Man benötigt „nur“ eine Woche für die

Alpenüberschreitung. Wenn man genauer hinschaut, bist du aber noch lange nicht

drüber, sondern hast lediglich kein Gebirge mehr im Weg auf dem Weg zum Meer.

Es sind noch gut 200 km.

Gruppen sind natürlich auf Hütten gern gesehen. Kommen Sie

doch bei jedem Wetter und nehmen die Halbpension. Mittlerweile weichen auch

einige Gruppen auf andere Hütten (beispielsweise auf die Hanauer Hütte) aus.

Hier gibt es eben auch den leichteren Übergang.

Ein Tipp: man kann auch die Taktik verfolgen im Tal

übernachten. Neben dem Komfort von guten Betten, warmen duschen bietet es auch

preisliche Vorteile. Danke dass ihr dabei wart.

Panoramen Karten Webcams

Webcam Schwarze Schneid / Sölden / Ötztal

Höhenprofil

Details

Schwierigkeit: schwer (bedingt durch den Schneefall)

Gehzeit: 6 Tage

Distanz: 85 km

Höhenunterschied: 9500 Hm

Routenführung: Oberstdorf

– Kemptner Hütte – Holzgau – Memminger Hütte – Zams – Braunschweiger Hütte –

Schwarze Schneid – Tiefenbachferner – Vent – Martin-Busch-Hütte – Similaunhütte

– Vernagt-Stausee

Zeige, dass es dir gefällt - hier kannst du die Tour teilen, liken, ...


0 Kommentare

E5 fünfte Etappe

Von der Braunschweiger  zum Tiefenbachferner über den Höhenweg nach Vent. Anstieg zur Martin Busch Hütte

Bilder

Für viele Wanderer ist die Überquerung des Alpenbogens ein

lange gehegter Traum. Von Tal zu Tal und von Gipfel zu Gipfel . Die

Alpenüberquerung führt in sechs Tagen entlang des bekanntesten und beliebtesten Abschnittes von Oberstdorf nach Meran.

Vlog

E5 - der Trailer

E5 - der Teaser

E5 - der Film

E5 - das Packvideo

Download
Packliste für den E5
Alles was du wirklich benötigst, aber kein Gramm zuviel ;-)
Packliste E5.pdf
Adobe Acrobat Dokument 411.9 KB

Blog

Marmeladenbrot und Bergkäse. Das passt gut zusammen. Die

Power benötigen wir auch. Heute steht eine der längsten und anspruchsvollsten

Etappen an. Die Sonne scheint auf den Neuschnee.

07:30 Abmarsch. Wir wählen bedingt durch die Schneelage die

einfachere Route über das Rettenbachjoch. Vorbei am Hüttensee geht es steinig

hinauf. In den Felsen sind einige Passagen Drahtseilversichert. Gegen 08:30

kommen wir im Skigebiet Sölden an der Schwarzen Schneid an. Lustig, hier war

ich schon oft Skifahren, heute bin ich hergelaufen.

Eine Webcam dokumentiert unsere Ankunft. Kann man sich

später im Archiv von Panomax anschauen J

Wir fahren mit der Gondel ein Stück hinunter. Ab hier geht

es mit einem Kleinbus vom Rettenbachferner hinüber zum Tiefenbachferner. Der

Rosi-Mittermaier-Tunnel ist für Fußgänger gesperrt.

Drüben startet der laaaange Panoramahöhenweg nach Vent.

Anfangs müssen wir spuren, später taut der Schnee weg. Was für eine Aussicht auf

die Ötztaler Bergwelt. Am Horizont bestimmt der Similaun die Szenerie. Wow!

An der steinschlaggefährdeten Passagen kollern auch

ordentlich die Steine durchs Bild. Hier gilt es im 10 Meter Abstand zügig ohne stehen

bleiben das Feld zu queren.

So ungewohnt: Es schein die Sonne. Aber der Wind geht

ordentlich, also machen wir am Weißkar nur eine kurze Pause im Stehen. Über uns

thront der Weiße Kogel und beobachtet uns, wie wir BIFI und Sportriegel

verschlingen. Weiter über Schutt und Blöcke. Die Typischen Granitfelsen mit den

charakteristischen grünen Moosen

bestimmen die Szenerie.

Ein Schaf begleitet uns kurz darauf ganz zutraulich entlang

des Weges. Wenig später sehen wir warum: Ihr Junges ist abgestürzt und in einem

kleinen Bachlauf ertrunken. Die Transhumanz ist hier stark ausgeprägt. Zu

tausenden werden Schafe im Frühsommer über die Gletscher aus Südtirol (Italien)

auf die Hochflächen von Tirol (Österreich) getrieben. Zum Herbst hin geht es

wieder zurück in südliche Stallungen.

Irgendwann geht es dann endlich bergab. Wir verlassen die

grandiose Szenerie der dominierenden Talleitspitze. Ramol, Vernagt und Wildspitze

liegen in der Luft. Gegen Mittag erreichen wir das Bergsteigerdorf Vent.

Mittagspause. Tiroler Speckknödelsuppe. Meine Erkältung bricht voll durch.

Nun folgt ein 2,5 Std Aufstieg zur Martin Busch-Hütte.

Anfangs am Skilift hoch, dann ein schöner breiter Weg gemächlich hinein ins Niedertal.

Dann folgen wir der Umgehung linksseitig der über den Gletscherbach (wegen

eines Bergsturzes) über eine Brücke (neu seit Mitte August 2016). Hier und da

spitzen die Gletscher des Diemkogels und der Mutmalsspitze mit ihren

bedrohlichen Spalten von oben auf uns herunter.

Ich schleppe mich die letzten Meter und muss im Schuhraum

(neben den frivolen roten Stiefel) erst mal 10 Minuten hinsitzen.

Lagerbezug. Nette kleine 4er Zimmer mit Waschbecken. Schweinsbarten

zum Abendessen ist super, während der warmer Almdudler furchtbar schmeckt.

Panoramen Karten Webcams

Webcam Schwarze Schneid / Sölden / Ötztal

Höhenprofil

Details

Schwierigkeit: schwer (bedingt durch den Schneefall)

Gehzeit: 6 Tage

Distanz: 85 km

Höhenunterschied: 9500 Hm

Routenführung: Oberstdorf

– Kemptner Hütte – Holzgau – Memminger Hütte – Zams – Braunschweiger Hütte –

Schwarze Schneid – Tiefenbachferner – Vent – Martin-Busch-Hütte – Similaunhütte

– Vernagt-Stausee

Zeige, dass es dir gefällt - hier kannst du die Tour teilen, liken, ...


0 Kommentare

E5 vierte Etappe

Von Imst ins Pitztal. Von dort Aufstieg in die Gletscherwelt zur Braunschweiger Hütte

Bilder

Für viele Wanderer ist die Überquerung des Alpenbogens ein

lange gehegter Traum. Von Tal zu Tal und von Gipfel zu Gipfel . Die

Alpenüberquerung führt in sechs Tagen entlang des bekanntesten und beliebtesten Abschnittes von Oberstdorf nach Meran.

Vlog

E5 - der Trailer

E5 - der Teaser

E5 - der Film

E5 - das Packvideo

Download
Packliste für den E5
Alles was du wirklich benötigst, aber kein Gramm zuviel ;-)
Packliste E5.pdf
Adobe Acrobat Dokument 411.9 KB

Blog

Dauerregen. Ausschlafen. Halsweh. Ein Krisenbeschluß lässt

uns den Venetberg auslassen. Gemütlich geniessen wir ein Hotel-Frühstücksbuffet

mit aller Zeit der Welt. Am Spätvormittag fahren wir nach Mittelberg ins

Hintere Talschluß des Pitztales.

Dort laufen wir –ihr ahnt es schon – im Regen los. Nach 1

Std erreichen wir Gletscherstube. Nach einer Kürbissuppe und dem Verstauen der

Rucksäcke auf der Materialseilbahn geht es über den anspruchsvollen Jägersteig

entlang des Wasserfalls hinauf am Gletschertor vorbei. Ab und zu helfen

Drahtseile über unwegsambare Passsagen, weiter oben geht es ein Stück auf dem Fahrweg

(besser gesagt der umstrittene Notweg aus dem Gletscherskigebiet), bevor wieder

ein schmaler Pfad (manchmal ausgesetzt) in die Felsen abzweigt. Der Regen geht

in Schnee über. Er bleibt liegen. Es wird mühsam, sich einen Weg zu bahnen. Der

Aufstieg zieht sich. Durch den Nebel taucht die Braunschweiger Hütte auf. Aber

es dauert noch gefühlte 3 Ewigkeiten bis wir diese endlich erreichen. Was für

ein Kraftakt. Alle sind erleichtert. Endlich oben. Lager beziehen. Waschen.

Warmes Holunderskiwasser mit Zitrone. Yammi. Schöne Zum Abendessen gibt es Pellkartoffeln

mit Quark und Gemüse. Das ist echt lecker und eine willkommene Abwechslung zu

den üblichen Hüttenverpflegungen. Es schneit sich derweil ein. Heute ist die

höchste Nächtigung auf unserer Tour (27xx m). Ein stattliches Schutzhaus.

Modern und gemütlich. Bettruhe um 21:00. Ich schnarche, weil ich mittlerweile

eine fette Erkältung mit mir herum schleppe.

Panoramen Karten Webcams

Webcam Schwarze Schneid / Sölden / Ötztal

Höhenprofil

Details

Schwierigkeit: schwer (bedingt durch den Schneefall)

Gehzeit: 6 Tage

Distanz: 85 km

Höhenunterschied: 9500 Hm

Routenführung: Oberstdorf

– Kemptner Hütte – Holzgau – Memminger Hütte – Zams – Braunschweiger Hütte –

Schwarze Schneid – Tiefenbachferner – Vent – Martin-Busch-Hütte – Similaunhütte

– Vernagt-Stausee

Zeige, dass es dir gefällt - hier kannst du die Tour teilen, liken, ...


0 Kommentare

E5 dritte Etappe

Von der Memminger Hütte über die Seescharte hinunter durchs Zamser Loch ins Inntal

Bilder

Für viele Wanderer ist die Überquerung des Alpenbogens ein

lange gehegter Traum. Von Tal zu Tal und von Gipfel zu Gipfel . Die

Alpenüberquerung führt in sechs Tagen entlang des bekanntesten und beliebtesten Abschnittes von Oberstdorf nach Meran.

Vlog

E5 - der Trailer

E5 - der Teaser

E5 - der Film

E5 - das Packvideo

Download
Packliste für den E5
Alles was du wirklich benötigst, aber kein Gramm zuviel ;-)
Packliste E5.pdf
Adobe Acrobat Dokument 411.9 KB

Blog

Ich hab geschnarcht. Sagen zumindest die anderen. Muss wohl

ein bisschen lauter gewesen sein, denn sie waren schon ziemlich sauer. Ich soll

noch den Grund dafür erfahren. Frühstücksbuffet. Losgehen um 07.30 hat sich

bewährt. Heute steht die erste Bewährungsprobe auf dem Programm. Endlich haben

wir mal schöne Sicht und können all die schönen Berge um uns herum bewundern.

Die Sonne strahlt die Gipfel in tiefem Orange an. Das ganze spieglt sich im

Seewissee.

Der Pfad wird steiler. Über ein Felsenband, dann ebenfalls

teil hinauf über die Geröllfelder ziehen wir zur Seescharte empor. Mehr und

mehr Schnee liegt in der Spur. Die letzten Meter sind Drahtseilgesichert. Der

Durchstieg hat etwas magisches. Südseitig scheint die Sonne ins Inntal, das

Gelände hat dadurch viel weniger Schnee eingelagert. Gut. In der Ferne steht

die kühne Silberspitze. Irgendwie kommen wir uns wie die Hobbits auf der

Wanderung zu Smaugs Einöde vor.

Pause. Fotos. Den letzten selbstgeschleppten Apfel. Zuerst

steiler im Zick-Zack hinab. Über ein paar Felsen dann kommen wir in ein

latschenkieferfeld, welches gegen Ende wieder steiler wird. Der Zwergführer

ermahnt uns zu Aufmerksamkeit.

An der Unterlochalmhütte stärken wir uns mit einer Brotzeit.

Entlang des Lochbaches steigen wir Endlos und teilweise ausgesetzt ins Zamser

Loch ab. Teilweise kommt Brenta-feeling auf. Wir biegen um die Ecke und haben

vom 2000-Abstieg die letzten 350 vor uns. Unten angekommen können wir unsere

geschundenen Leiber mit kühlem Quellwasser benetzen. Das tut gut. Die heutige

Unterkunft liegt im Tal (bei Imst). Wir Genießen den Luxus von Zweibettzimmern

und duschen. Morgen ist Dauerregen angesagt. 2 Bergketten haben wir

bereits überquert.

Panoramen Karten Webcams

Details

Schwierigkeit: schwer (bedingt durch den Schneefall)

Gehzeit: 6 Tage

Distanz: 85 km

Höhenunterschied: 9500 Hm

Routenführung: Oberstdorf

– Kemptner Hütte – Holzgau – Memminger Hütte – Zams – Braunschweiger Hütte –

Schwarze Schneid – Tiefenbachferner – Vent – Martin-Busch-Hütte – Similaunhütte

– Vernagt-Stausee

Zeige, dass es dir gefällt - hier kannst du die Tour teilen, liken, ...


0 Kommentare

E5 Zweite Etappe

Von der Kemptner Hütte über Holzgau hinauf zur Memminger Hütte

Bilder

Für viele Wanderer ist die Überquerung des Alpenbogens ein

lange gehegter Traum. Von Tal zu Tal und von Gipfel zu Gipfel . Die

Alpenüberquerung führt in sechs Tagen entlang des bekanntesten und beliebtesten Abschnittes von Oberstdorf nach Meran.

Vlog

E5 - der Trailer

E5 - der Teaser

E5 - der Film

E5 - das Packvideo

Download
Packliste für den E5
Alles was du wirklich benötigst, aber kein Gramm zuviel ;-)
Packliste E5.pdf
Adobe Acrobat Dokument 411.9 KB

Blog

Draussen ist es weiß. Es hat geschneit. Ein mulmiges Gefühl

beschleicht uns. Frühstück.

Abmarsch um 07:30 Uhr. Hinauf ins Mädelejoch 1973 m. Wir

verlassen Deutschland und tauchen ein nach Tirol in Form des Höhenbachtals. Schnee

und später leichter Regen begleiten uns. Es sind einige Gruppen unterwegs.

Zweimal kommt es zu leichten Stauungen. Die Roßgumpenalm lassen wir rechts

liegen und kommen zum Simswasserfall. Unten angekommen entscheiden wir uns für

die Wegvariante über die Seilhängebrücke. Mit ihren 200 Metern Spannweite eine

ganz schön wackelige Angelegenheit.

Wir erreichen Holzgau im Lechtal zur Mittagszeit und kehren

ein. Spaghetti Bolognese. Ein Hüttentaxi bringt uns zur Materialseilbahn der Memminger

Hütte in Madau.

Über den Passeierbach treten wir mit Gepäck den Aufstieg an.

Der Bergführer will uns unter Vollbelastung testen. Es geht steil bergauf durch

rutschige Latschenfelder. Im weitläufigen Wiesengelände oberhalb bestaunen wir

neben einem Wasserfall auch Gemsen und Murmeltiere. Eine weitere Steilstufe gilt

es zu überwinden. Dann erreichen wir die Schneegrenze. Der Kessel der Memminger

Hütte ist atemberaubend. Das finden die Steinböcke oben am Seekogel auch.

Abklatschen. Einchecken. Gemütliche Lager. Nett eingerichtet. Vom schlechten

Ruf des Hüttenwirtes können wir nichts spüren. Alles gut.

Panoramen Karten Webcams

Höhenprofil

Details

Schwierigkeit: schwer (bedingt durch den Schneefall)

Gehzeit: 6 Tage

Distanz: 85 km

Höhenunterschied: 9500 Hm

Routenführung: Oberstdorf

– Kemptner Hütte – Holzgau – Memminger Hütte – Zams – Braunschweiger Hütte –

Schwarze Schneid – Tiefenbachferner – Vent – Martin-Busch-Hütte – Similaunhütte

– Vernagt-Stausee

Zeige, dass es dir gefällt - hier kannst du die Tour teilen, liken, ...


0 Kommentare

E5 Erste Etappe

Etappe von Oberstdorf zur Kemptner Hütte

Bilder

Für viele Wanderer ist die Überquerung des Alpenbogens ein

lange gehegter Traum. Von Tal zu Tal und von Gipfel zu Gipfel . Die

Alpenüberquerung führt in sechs Tagen entlang des bekanntesten und beliebtesten Abschnittes von Oberstdorf nach Meran.

Prolog

Gicht! Ich habe einen Gichtanfall. Gibt’s doch gar nicht.

Leider habe ich die erhöhten Harnwerte geerbt und nun kommt es wohl zum

Ausbruch. Ausgerechnet jetzt. In einer Woche starte ich zur Hochtourenwoche auf

den Großvenediger. Daraus wird nun leider nichts. Ich muss umdisponieren. Der E5

könnte noch später im Jahr klappen. Hab ich sowieso schon lange auf dem Plan.

Allein oder in einer Gruppe. Ich entscheide mich für die

Gruppe. Geführte Touren erhalten einfach umfänglicher alles was nötig ist auf

den Hütten

Rucksack packen ist ein Drama. Ich packe 3 x um. Zuerst

tausche ich die kurzen Hosen gegen die Skihandschuhe. Dann hab ich einfach zu

viel dabei. Ich lande schliesslich bei 10,6 kg Gewicht (inkl. 2,5 l Wasser). Wen

es interessiert. Ich habe auch ein E5-Packlistenvideo gemacht.

Vlog

E5 - der Trailer

E5 - der Teaser

E5 - der Film

E5 - das Packvideo

Blog

Der Wetterbericht meldet durchwachsen. Ich reise mit dem Zug

an. Nett, meine heimatliche Landschaft auch mal aus dem Zug heraus zu sehen. In

Oberstdorf schlendere ich die Fußgängerzone bis zum Oberstdorfhaus hinauf. Ganz

schön was los hier. Um 14:00 treffen wir uns am Bahnhof mit dem Bergführer.

Nach einer eindringlichen Warnung (die schwere des

Rucksacks, die Gesamtfitness) treten wir zusammengefaltet die kurze Busfahrt

nach Spielmannsau an. Dort geht es dann ENDLICH los. Es regnet. Der

Sperrbachtobel ist nebelschwadenverhangen. Es ist schwül. Gepäcktransport mit

der Materialseilbahn erfolgt problemlos. Vorbei an der Pilgerkapelle am Knie und

über den Sperrbach. Dann wird es steiler, windiger und kälter. Der Steig ist

teilweise Drahtseilversichert. Es regnet weiter. In 2,5 Std erreichen wir schon

die Kemptner Hütte. Hier im Trockenraum hängt Hightech-Material im Warenwert

von 1,5 Mio Euro.

Auch an der Mehrfachsteckdosenleiste herrscht Hochbetrieb.

Es gibt Schlutzkrapfen zu essen.

Die Nacht im Großraumlager ist kühl. Auf dem Dachfenster

prasseln die Regentropfen. Gemütlich. Dann wird es leise. Liegt aber nicht

daran, dass der Niederschlag aufhört. Er hat lediglich den Aggregatszustand

geändert.

Panoramen Karten Webcams

Details

Schwierigkeit: schwer (bedingt durch den Schneefall)

Gehzeit: 6 Tage

Distanz: 85 km

Höhenunterschied: 9500 Hm

Routenführung: Oberstdorf

– Kemptner Hütte – Holzgau – Memminger Hütte – Zams – Braunschweiger Hütte –

Schwarze Schneid – Tiefenbachferner – Vent – Martin-Busch-Hütte – Similaunhütte

– Vernagt-Stausee

Zeige, dass es dir gefällt - hier kannst du die Tour teilen, liken, ...

Download
Packliste für den E5
Alles was du wirklich benötigst, aber kein Gramm zuviel ;-)
Packliste E5.pdf
Adobe Acrobat Dokument 411.9 KB

0 Kommentare

E5

Zu Fuss über die Alpen - von Oberstdorf nach Meran

Bilder

Für viele Wanderer ist die Überquerung des Alpenbogens ein

lange gehegter Traum. Von Tal zu Tal und von Gipfel zu Gipfel . Die

Alpenüberquerung führt in sechs Tagen entlang des bekanntesten und beliebtesten Abschnittes von Oberstdorf nach Meran.

Vlog

E5 - der Trailer

E5 - der Teaser

E5 - der Film

E5 - das Packvideo

Download
Packliste für den E5
Alles was du wirklich benötigst, aber kein Gramm zuviel ;-)
Packliste E5.pdf
Adobe Acrobat Dokument 411.9 KB

Blog

Einmal zu Fuß über die Alpen!

Sicherlich ein Abenteuer und eine Herausforderung zugleich! Eingerahmt von der manchmal lieblichen, oft imposanten, vielerorts märchenhaften, aber auch Respekt einflößenden Gebirgslandschaft ist diese Tour ein besonderes Highlight in den Alpen! Die für die Allgäuer Alpen typischen Blumenwiesen und steilen Grasberge, atemberaubende Ausblicke auf markante Felsformationen in den Lechtaler Alpen, die beeindruckenden Gletscher und gewaltigen Bergriesen in den Zentralalpen und das bereits mediterane Klima in Meran lassen diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Panoramen Karten Webcams

Webcam Schwarze Schneid / Sölden / Ötztal

Höhenprofil

Details

Schwierigkeit: schwer (bedingt durch den Schneefall)

Gehzeit: 6 Tage

Distanz: 85 km

Höhenunterschied: 9500 Hm

Routenführung: Oberstdorf

– Kemptner Hütte – Holzgau – Memminger Hütte – Zams – Braunschweiger Hütte –

Schwarze Schneid – Tiefenbachferner – Vent – Martin-Busch-Hütte – Similaunhütte

– Vernagt-Stausee

Zeige, dass es dir gefällt - hier kannst du die Tour teilen, liken, ...

Eckdaten der Tour

Die 3.019 Meter hoch gelegene Similaunhütte am Niederjoch ist der höchste Punkt der Alpenüberquerung. Geübte Bergsteiger mit Erfahrung auf Schnee und Eis lassen sich den nahegelegenen Gipfel des Similauns vermutlich wohl nicht entgehen und erhöhen den Maximalpunkt der Tour so auf 3.599 Meter. Gleich anschließend führt der letzte Talabstieg der Mehrtagestour schlussendlich nach Meran, auf 325 Metern über dem Meeresspiegel. Mit der Ötzi-Fundstelle kann das Niederjoch mit einem weiteren Highlight der Alpenüberquerung aufwarten. Für die Oberschenkel ist wohl das Zammer Loch mit ungefähr 1.800 Metern Abstieg der ganz persönliche Höhepunkt! Ab der Braunschweiger Hütte für die ursprüngliche Alpenetappe des Fernwanderweges E5 über das Passeiertal nach Bozen. Durchschnittlich werden am Tag zwischen 800 und 1.200 Höhenmter sowie etwa 10 bis 20 Kilometer zurück gelegt.


0 Kommentare

Gottesackerwände im Kleinwalsertal

Blog: Vom Mahdtal quer über das Gottesackerplateau

Bilder

Hoch über dem Kleinwalsertal erhebt sich die Felsformation des Ifens und des Gottesackers

Vlog

Hier geht's zu m Tourenvideo. Diesmal ausführlicher. Es ist halt eine Dokumentation.

Beschreibung

Der Gottesacker steht schon seit vielen Jahren auf meiner Liste. Ist er doch von fast überall her in den Allgäuer Alpen zu sehen.

Eine liegende Steinplatte, 120 Millionen Jahre alt. Überreste von Korallenriffen, auf der sich das Wasser und der Schnee Schlupflöcher gefressen

haben. Im Schatten des berühmten Gipfels Hoher Ifen fristet das Plateau doch eher ein

Schattendasein.

 

Am Vorabend verhänge ich natürlich wieder auf einer nachbarschaftlichen Grillpartie.

den Kampf ums nackte Überleben (Kater) gewinne ich am Samstag Morgen um exakt um

07:30 Uhr, als ich am Parkplatz aussteige und auch tatsächlich loslaufe 😉. Tipp: Am besten

an der Walserbushaltestelle Egg (Linie 2 Blau) PKW abstellen.

 

Es ist verdammt heiß! Unterwegs wird es kein Wasser geben. Im Karst versickert dieses leider. Darum lade ich heute mehr Wasser und dafür eben keine Drohne in

meinen Rucksack. Erstmal geht es angenehm bergab, dann hinauf zum Mahdttalhaus (Selbstversorgerhütte

DAV Stuttgart). Mit moderater Steigung geht es ins Mahdtal hinein.

Der Weg führt vorbei am abgesperrten Eingangsschachts des Höllochs

(Deutschlands zweitlängste Höhle) zur Mahdtalalpe (1497 m). Hier ist zwischen 1. November und 15. Mai Wild-Winterschutzgebiet, es darf nicht betreten werden.

Ich verlasse den Wald und habe einen herrlichen Blick über die freien Flächen zum Torkopf und das Kleinwalsertal. Immer weiter auf dem Steig geht es bis kurz

unter den Windecksattel (1751 m). Der Name ist Programm. Hier ist es ziemlich windig. Gut, dass ich mein Buff dabei habe.

Die Viehherden hinter mir lassend komme ich zum Torkopfsattel mit seinen wunderschönen Wollgräsern. Ab hier sieht man die 4 km breite Wandstufe der Oberen

Gottesackerwände. Hauptgipfel und Ostgipfel werden durch die Torkopfscharte (1968 m) getrennt. What a show! Nördlich des Torecks ragt der Torkopf (1930 m) vorgelagert empor. Zwischen den Oberen Unteren Gottesackerwänden im Norden liegt der trennende Windecksattel (1751 m). Im Süden folgt dem

Gottesackerplateau das Massiv Hohen Ifens mit einer weiteren Wandstufe. Daher

zählt das Massiv zu den eigenartigsten Gebirgsstöcken der Alpen. Wow! :-o

Dieser Anblick kann es locker mit jedem Hotspot in den Dolomiten aufnehmen.

Nun steiler über Gras und einem wenig ausgetretenen Pfad hinauf zur Gottesackerscharte.

Das Plateau ist gefährlich,

Gottesacker heißt Friedhof und schon einige Menschen sind in den Felsspalten

dort verschwunden. Wenn man sich aber an ein paar Regeln hält, ist eine Überschreitung ohne besonderes Risiko möglich. Das Gottesackerplateau sollte nur

bei Trockenheit, stabilem Wetter und klarer Sicht begangen werden, Man muss unbedingt auf den (gut markierten) Wegen bleiben und zurück in die Zivilisation

gelangen, bevor die Dämmerung einsetzt. Kritisch bei Schnee (-resten): man sieht die Spalten nicht so gut. Gewitter sind angesagt. Es zieht schon ein wenig zu. In Anbetracht dieser Situation

verzichte ich auf die Pause und schaue, dass ich Strecke mache. Risikomanagement ist wichtig.

Die Ifen-Bergstation

wird gerade neu gebaut. Der Sessellift (konnte man als Erinnerung für den Garten

erwerben) wird durch eine Umlaufkabinenbahn ersetzt. Letzte Woche wurden durch

den Hubschrauber die Masten geliefert. Ich frag mich immer, wie solche Investitionen hinsichtlich der schwindenden Schneesicherheit vereinbar sind.

Jetzt endlich verlasse ich den „Friedhof“ und mache eine Vesper-Pause. Entlang der nahen Abbrüche des Hohen Ifens (2229 m) geht es vorbei an Schumpenherden mit schönen Ausblicken auf die gegenüberliegende Kanzelwand hinab zur Ifenhütte. Die Sonne scheint wieder. Einkehr. Hüttenstempel. Wassertreten. Bierchen. Liegestuhl. Nickerchen.

Der weitere Abstieg zur Auenhütte verläuft wegen der Baustelle

abgekürzt durch den Wald.

Die Tatsache geschuldet,

dass es hier gutes Bier, nette Bedienungen, urige Bänke mit Schafsfellen ausgekleidet und natürlich den berühmten Fußbadwannen mit erfrischendem

Gebirgswasser gibt, muss ich hier natürlich noch eine Hopfenkaltschale zu mir

nehmen. Das Paradies ist nah. Das Auto nicht.

 

Ich entscheide mich

gegen den Bus (viele Leute, umsteigen, unbekannter Preis) und wandere die 5 km über

Wäldele entlang des Schwarzwasserbachs vorbei an den Kessellöchern über den

Höhenweg zum Ausgangspunkt. Schön. Abwechslungsreich. Lieblich. Spannend. Den

Weg wäre ich so nie gegangen. Ich mag es, wenn überall am Wegesrand die Urlauber sich in ihren Unterkünften auf einen schönen Sommerabend einrichten. Herrlich.

Ich höre IPOD. Heute ist der richtige Tag, um mit Muße dem kraftvollen und intensiven Album „Street

fighting years“ von den Simple Minds zu lauschen. Der perfekte Soundtrack für diesen Tag.

https://www.youtube.com/watch?v=R8dyyS5iKqs

Glückselig und

zufrieden erreiche ich mein Auto. Was für eine schöne Tour. Das Kleinwalsertal ist immer wieder ein Highlight und Hotspot, obgleich meine Hausberge eher im

Ostallgäu liegen.

Durch die Länge wird die Tour leider viel zu selten angegangen.

Ich möchte euch dazu ermutigen. Ich kann den Gottesacker nur wärmstens empfehlen (so ohne Zusammenhang ist das jetzt ein richtig gruseliger Satz).

Bitte vergesst nicht, mein Video dazu anzuschauen. Anstatt der üblichen 100seconds habe ich diesmal fast 15 Minuten Zeit für Eindrücke und Erklärungen

eingeräumt.

https://youtu.be/-BiF2DcWmBQ

Echt nett. Rund. Kurzweilig. Sehenswert. Lustmachend. Schön.

Panoramen Karten Webcams

Details

Schwierigkeit: gscheite Bergtour

Gehzeit: 7,5 Std

Distanz: 20 km

Höhenunterschied: 1200 Hm

Höchster Punkt 2021 m

Tiefster Punkt 1011 m

Einkehr: Ifenhütte, Auenhütte

Ausgangspunkt: Riezlern - Egg

Zeige, dass es dir gefällt - hier kannst du die Tour teilen, liken, ...


1 Kommentare

Daniel

Blog: Der höchste Gipfel in den Ammergauer Alpen 2340 m

Bilder

Eine Erfrischung nach der Tour im Forggensee :-)

Vlog

Hier geht's zu m Tourenvideo. Nur 100 Sekunden, aber alles drin. Versprochen.

Beschreibung

Der Daniel ist schon seit langem mein Herzenswunsch. Ich fahre immer nur dran vorbei, aber habe es seit Jahren nie geschafft ihn zu besteigen. Nicht so dieses Jahr 😊

Der isoliert stehende Gipfel liegt im

Ausserfern zwischen Reute und Garmisch-Partenkirchen.

Ein leider allzu oft unterschätztes

Gebiet. Der Daniel gilt als höchste Erhebung in den Ammergauer Alpen.

Anfangs schattig und in

letzten Regenwolkenfetzen hinauf zur Tufftl-Alm. Ab hier permanent steil über eine Schulter hinauf. Zu Beginn durch den Wald, später durch Latschen. Was für eine Aussicht: Zugspitze, Mieminger Kette, Fernpass usw. Die Sonne kam raus.

Herrlich. Nun geht es ins Geröll. Ein abwechslungsreicher Pfad an dem man auch hier und da mal am Fels zupacken musste führte uns hinauf zum Gipfelgrat. Nach einem kurzen Abstecher auf den Nebengipfel Upsspitze stehen wir gegen Mittag

auf dem Daniel. Brotzeit. Abstieg. Einkehr. Auf dem Nachhauseweg gehen wir noch eine Runde im Forggensee baden. Es fängt an zu Gewittern. Gutes Timing. Was für

eine coole Tour. Wir hatten unseren Spaß.

Panoramen Karten Webcams

Details

Schwierigkeit: Konditionserfordernde Bergtour

Gehzeit: 6 Std

Distanz: 12 km

Höhenunterschied: 1400 Hm

Höchster Punkt 2340 m

Tiefster Punkt 970 m

Einkehr: Tuft Alm

Ausgangspunkt: Lermoos

Zeige, dass es dir gefällt - hier kannst du die Tour teilen, liken, ...


0 Kommentare

Iseler

Wanderung auf Restschneefeldern

Bilder

Das knorrige Holzkreuz des Iselers

Video

Hier geht's zu m Tourenvideo. Der Name ist Programm: nur 100 Sekunden ;-) Versprochen

Hier geht's zum Klettersteigvideo des SALEWA Klettersteigs

Übergangswetter in der Übergangszeit. Nicht mehr Winter,

noch nicht Sommer. Die Tour führte mich nach Oberjoch, der Eingang zum

Tannheimer Tal. Parken an der Talstation. Wandern durch den Ort. Im zick-zack

hinauf zur Oberen Ochsen Alpe. Von hier über schöne Almen zur kleinen

Iselerplatzhütte. Diese liegt leider noch im Winterschlaf. Oberhalb der

Bergstation der Iselerbahn wird spannend. Im steilen Steig liegt noch allerhand

Altschnee. Ab dem Kamm macht sich ein prachtvolles Panorama breit: Rotspitze,

Nebelhorn, Mädelegabel, Höfats, Schneck und Co sind zu sehen. Die letzten 10

Minuten hinüber zum Gipfelkreuz brechen an. Brotzeit. Das Wetter verschlechtert

sich. Abstieg teilweise heikel auf den steilen Schneefeldern. Über den

Schmugglerpfad zur Vorderen Wiedhagalpe mit den total netten Wirtsleut. Hier

bekomme ich ein lecker Zöttler und mache ein kleines Nickerchen im Almdudler

Sonnenstuhl.

Der weitere Abstieg über den Wirtschaftsweg ist eher

unangenehm. Bald verlasse ich diesen und gehe der Skipiste entlang hinab nach

Oberjoch.

 

Panoramen Karten Webcams

Und hier gibt es ein prachtvolles 360° Panorama zu bestaunen

360° Kugelbild unterhalb der Burg

Zeige, dass es dir gefällt - hier kannst du die Tour teilen, liken, ...


1 Kommentare

Falkenstein - Zirmgrat

Dort wo auf den Bergen Schlösser wachsen

Bilder

Das knorrige Holzkreuz des Hinteren Hörnles

Video

Hier geht's zu den Videos zur Tour. Der Name ist Programm: nur 100 Sekunden ;-) Versprochen

Am Weißensee habe ich auf dem Aussichtsparkplatz Oberkirch

geparkt. Richtung Pfronten geht es los.

Es ist bewölkt, es könnte Regnen. Den Schirm hab ich dabei.

Weiter zur Verzweigung. Ich gehe rechts hinauf zur Burg Falkenstein. Eine

herrliche Aussicht. Hier entstand auch das Panoramabild (findest du rechts).

Bis hier her 1 Std.

Kurze Pause (ich habe eine Kartoffelsuppe in einer

Isolierkanne dabei). Weiter auf der Abkürzung immer direkt auf der Gratschneide

(steil und leicht ausgesetzt) runter zum Sattel. Hier durch Laubwald hinauf.

Ein angenehmer Weg führt zu 2 Bänken. Direkt weiter auf dem Kamm (nicht auf dem

Weg im Wald) geht es weglos steil Bergauf über den Elfer und Zwölfer. Es ist

rutschig. Ich muss ein wenig aufpassen. Weiter oben kommt sogar noch ein Seil 😊.

Dann der Gipfel des Zirmgrates. Schöne Zirbenwälder. Tolle

Aussicht in die Nordwände der Tannheimer Berggruppe.

Abstieg Richtung Salobergrat steil hinab im Laubwald. Rechts

halten auf die Weidegebiete Salober. Die Wiesen schimmern blau. Überall blüht

der Stengellose Enzian. In dieser Menge hab ich das auch noch nicht erlebt.

Toll! Beseelt geht’s weiter zur Salober Alm. Die haben nach der Winterpause heute

das erste Mal wieder offen und noch keinen Stempel für mein Tourenbuch ☹.

Abstieg zum Alatsee. Im Sommer gibt’s hier Bakterien, die

den See Blutrot einfärben. Steiler steig hinab zum Weißensee. Ein wenig um das

schöne Ufer und schon bin ich nach einem kurzen Gegenanstieg wieder oben am

Aussichtsparkplatz.

 

Panoramen Karten Webcams

Und hier gibt es ein prachtvolles 360° Panorama zu bestaunen

360° Kugelbild unterhalb der Burg

Zeige, dass es dir gefällt

, hier kannst du die Tour teilen, liken, ...


0 Kommentare

Hörnle Ammergauer Alpen

Hörnle - Ammergauer Alpen 1548 m

Bilder

Das knorrige Holzkreuz des Hinteren Hörnles

Video

Hier geht's zum Video zur Tour. Der Name ist Programm: nur 100 Sekunden ;-) Versprochen

Das Hörnle erhebt sich als erster Berg der Ammergauer

Alpen vom Voralpenland und gilt als Hausberg von Bad Kohlgrub. Es bildet eine

aus drei Gipfeln bestehende Gruppe: Vorderes Hörnle (1484 m), Mittleres

Hörnle (1496 m) und Hinteres Hörnle (1548 m).

Vom Parkplatz der Hörnlebahn in Linden wandern wir über Wiesen

und steil durch den Wald hinauf zum schön angelegten Gipfel des Zeitberges,

gleich neben der Hörndlhütte.

Nach kurzer Kekspause gehen wir weiter durch die Schneise zum

hinteren Hörnle. Der Weg ist steil und durch den vielen Neuschnee beschwerlich.

Oben am knorrigem Holzkreuz gibt es Gipfelwurst, Kekse und ausgedehnte Copterflüge.

Was für ein Panorama!

Nach einer angemessenene Pause gehen wir weiter hinab zu

einer schönen Alpe und drüben steil hinauf zum Mittleren Hörnle. Nach einer

kurzen Keks-Pause segeln wir den Hang hinunter um drüber wieder hoch zum vierten

und letzten Gipfel unserer Wanderung: dem Vorderes Hörnle. Nachdem der letzte

Keks verdrückt ist, steigen wir hinab zur Hörnlehütte. Einkehr auf den

Sonnenterassen. Wir genießen das Wetter.

Dann trennen sich die Gruppen auf: ein Teil schwebt mit der

nostalgischen Bahn aus den Anfängen des Skifahrens von 1954 hinab. Der andere

Teil läuft über den Winterweg hinab.

Was für ein schöner Tag voller Erlebnisse 😊

Panoramen Karten Webcams

Und hier gibt es ein prachtvolles 360° Panorama zu bestaunen

Zeige, dass es dir gefällt


0 Kommentare

Gschwenderhorn

Gschwender Horn - 1450 m              Hausberg von Immenstadt              oder der Krokuskofel im Frühling

Bilder

Genüssliches Almwandern

Story

Schöne, relative einfache Berg-Wandertour.

Vom Parkplatz Hornstube, unweit des Alpsees bei

Immenstadt bequem einen Forstweg hinauf in die Almenwelt. Wunderschöne

Aussicht und Krokusse soweit das Auge reicht. Vorbei an der Starkatsgundalpe

und in den Wald hinein. Von Süden nähern wir uns dem Gipfel. Schönes Kreuz.

Tisch und Bänke am Gipfel des Gschwender Horns. Steil abfallende Kante nach

Norden. Tiefblicke auf den Alpsee und das Allgäuer Voralpenland.

Zurück über die Alpsee-Bergwelt. Unterhalb des

Sesselliftes zurück ins Tal. Den Alpen-Coaster haben wir ausgelassen – das Anstehen

hätte länger gedauert, wie das runterlaufen.

730 Hm

03:45 Std

7 Km

Panoramen Karten Webcams

Video

Hier geht's zum Video der Tour. Schaut euch die fantastischen Luftaufnahmen an!

Der Name ist Programm: nur 100 Sekunden ;-) Versprochen

Zeige, dass es dir gefällt


0 Kommentare

Dürrenbergalm

Dürrenbergalm 1438 m

Bilder

Schneeloch Riedbergpass.

Video

Hier geht's zum Video zur Tour. Der Name ist Programm: nur 100 Sekunden ;-) Versprochen

Auf einem Plateau am Fuße des Koflerjochs liegt die Dürrenbergalm

(auch Dürrenberger Alpe). Die Alm thront in herrlicher Lage hoch über dem

Reuttener Becken und ermöglicht einen wunderbaren Ausblick zu den Lechtaler

Alpen und den Tannheimer Bergen.

Unsere Almwanderung beginnt in Pflach und führt uns über die

Klemmtalalpe hinauf. Unterwegs erleben wir Tobel, Wasserfälle und liebliche

Almen.

Im Abstieg geht’s vorbei an der prächtigen Falzkopfalpe. 4 Stunden Gehzeit.750 Höhenmeter

Panoramen Karten Webcams

Ich hoffe es hat dir gefallen. Wenn du möchtest kannst du ja ein

Like, Kommentar und/oder Abo da lassen 😃

zeige, dass es dir gefällt


1 Kommentare

Kappeler Alm - Aussicht auf König-Ludwig-Land

Kappeler Alm Alpspitze

Bilder

Nachdem

es jetzt geschneit hat, sind solche Winterwanderungen momentan nicht mehr

möglich.

Video

Vorweihnachtswanderung zum Aussicht schauen auf die Kappeler

Alm von Nesselwang aus.

 

Die Kappeler Alm ist immer für eine Bergtour gut. Vom

Nesselwanger Parkplatz der Alpspitzbahn (kostenlos!) am Explorer-Hotel vorbei

in den Wald. Dort links auf dem Büßer-Weg hinauf zur Wallfahrtskirche Maria

Berg. Den Hang hinauf, wieder in den Wald, über eine Lichtung mit ordentlich

Höhenmeter (Sturm Lothar lässt Grüßen), wieder die letzten Meter in den Wald.

Dann spitzt auch schon die Sonne an der Kappler Alm durch. Von hier in wenigen

Minuten rüber zum Gipfelkreuz. Hier hat man einen atemberaubenden Blick auf den

Königswinkel des Ostallgäus: Breitenberg, Aggenstein, Pfronten, Seeg,

Hoheneisenberg, Freyberg, Falkenstein, Säuling, Tegelberg, Weißensee, Hopfensee, Forggensee. Alle sind da. Und du?

 

Panoramen Karten Webcams

Hier ein 180° Panorama vom Gipfelkreuz


0 Kommentare

Zwieselberg - Aussicht auf den Königswinkel

Zwieselberg

Bilder

Dieser Dezember entpuppt sich immer mehr zu einem perfekten Wandermonat.

Video

Obheiter. Unten herrscht Nebel, oben gute Laune. Klicke hier für das Video zur Tour.

 

Dezember-Wandern auf einen wunderschönen Aussichtsberg im Ostallgäu. Hier kann man den kompletten Königswinkel überblicken.

 

 

 

 

 

Panoramen Karten Webcams

Hier gibt es ein prächtiges 360° Rundum-Kugel-Panorama

Und hier ein 180° Panorama


3 Kommentare

Der Grünten – Wächter des Allgäus

Der Grünten – Wächter des Allgäus

Bilder

Dieser Dezember entpuppt sich immer mehr zu einem perfekten Wandermonat.

Video

Obheiter. Unten herrscht Nebel, oben gute Laune. Klicke hier für das Video zur Tour.

 

Die nordseitige Tour auf den Grünten ist super aussichtsreich. Schattig geht es hinauf vom Parkplatz der Alpe Kammeregg  zur kalten Quelle, danach steil bergan und weiter fast so schön wie in den Dolomiten zum höchsten Punkt – dem Gebirgsjägerdenkmal auf dem Übelhorn 1783 m. Wenn dann noch Obheiter herrscht, hat man alles richtiggemacht. Hier oben lässt sich‘s aushalten. Im Abstieg lädt eine Rast auf der Grüntenhütte 1466 m ein.

 

 

 

 

Panoramen Karten Webcams

Hier gibt es ein prächtiges 360° Rundum-Kugel-Panorama

Und hier ein 180° Panorama


0 Kommentare

Aggenstein - vom Tannheimer Tal

Aggenstein - vom Tannheimer Tal

Bilder

 

1987 m. So hoch ist der Aggenstein. Leitbild im Allgäu. Hausberg von Pfronten. Gerade richtig für eine schöne Herbst-Bergtour. Die Hütte hatte auch noch offen.

 

Video

 

Südseitige Besteigung vom Tannheimer Tal (Österreich). Von Enge bei Grän über die Bad Kissinger Hütte auf den Aggenstein.

 

 

 

Der Aggenstein ist ein markanter Berg, direkt an der Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Die Tour von Grän aus führt auf der Südseite auf den schönen Felsenberg, an dem sich auch Klettertouren befinden. Das letzte Stück zum Gipfel ist wie ein Klettersteig mit Ketten abgesichert.

 

Von Pfronten aus wäre der Gipfel des Aggensteins mit Hilfe der Breitenberg-Sesselbahn und dem kürzeren Zustieg über die Nordseite wesentlich einfach erreichbar. Die hier beschriebene Tour von Süden aus ist jedoch wesentlich schöner und sonniger, aber halt auch anstrengender. Die Südseite des Berges ist vor allem im Frühjahr und Herbst sehr oft schneefrei und daher ein guter Tipp für eine Wanderung vor und nach der Hauptsaison.

 

 In diesen Jahreszeiten ist der Berg dann auch nicht ganz so mit Touristen überlaufen, welche die bequeme Breitenberg-Bahn von Pfronten aus nutzen. Der kurze felsige Gipfelanstieg ist mit einer dicken Kette durchgehend wie ein Klettersteig abgesichert. Die Tour ist daher auch in den Klettersteigführern aufgelistet. Die Schwierigkeit ist für einen Klettersteig eher leicht, aber wer den Gipfel ganz besteigen will, sollte in felsigem Gelände geübt, trittsicher und schwindelfrei sein.

 

 

Panoramen Karten Webcams

Hier gibt es ein prächtiges 360° Rundum-Kugel-Panorama

Und hier ein 180° Panorama


1 Kommentare

Kalvarienberg - Wanderung im Füssener Winkel

Kalvarienberg - Wanderung im Füssener Winkel

Bilder

Der Kini war auch gerne hier: Kalvarienberg hoch über Füssen.

 

 

Video

 

 

Goldene Herbsttage über Füssen: Auf dem Kalvarienberg, am Lechfall und um den Schwanensee gibt es von mir einen besonderen Tourentipp.

Wie heute noch viele Füssener, so war auch König Ludwig II. gerne auf dem Stationsweg zum Kalvarienberg unterwegs – zum letzten Mal am Karfreitag in seinem Todesjahr 1886.

 

Nehmen Sie sich beim Aufstieg ab der "Frau-am-Berg-Kirche" Zeit für die kleinen Kapellen, auf deren Altarbildern der Leidensweg Christi nachgezeichnet wird. Mit dem Kalvarienberggipfel erreichen Sie einen der besten Fotopunkte für die Füssener Altstadt und die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Rund um den Schwansee erstreckt sich der Schwanseepark mit seinen artenreichen Blumenwiesen, wo seltene Orchideen zu finden sind. Auf dem Rückweg über das Königssträssle können Sie Stopps im Walderlebniszentrum Ziegelwies und am Lechfall einlegen. Routenvariante ab Schwansee: über den Fischersteig und den Alpenrosenweg zum Walderlebniszentrum.

Panoramen Karten Webcams

Hier gibt es ein prächtiges 360° Rundum-Kugel-Panorama vom Schwansee

Und hier ein 180° Panorama des Lechfalls


0 Kommentare

Heilbronner Weg

Heilbronner Weg über den Allgäuer Hauptkamm

Bilder

 

Quer über den Allgäuer Hauptkamm. Mal Wanderung, dann Bergtour, dann wieder Klettersteig.

 

Video

 

Von der Rappenseehütte zur Kemptner Hütte.

Der Heilbronner Höhenweg ist sicherlich das Bergsteiger Highlight in den Allgäuer Alpen. Schroff, ausgesetzt und vielerorts stahlseilversichert führt der Höhenweg zunächst eingebettet im Fels, später hauptsächlich direkt auf dem Grat des zentralen Allgäuer Hauptkammes und damit über einige der höchsten Berge in den Allgäuer Alpen. Bei guten Sichtverhältnissen sind traumhafte und für manchen sicherlich demütige Ausblicke auf hunderte von Alpengipfeln garantiert!

Panoramen Karten Webcams


1 Kommentare